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Historie

Gemeinsam mehr erreichen ist die Grundidee von Genossenschaften

Solidarität, Selbsthilfe und Selbstverwaltung sind die Prinzipien des genossenschaftlichen Gedankens. Am 15. Juli 1920 gründeten vierzehn vom Ersten Weltkrieg heimgekehrte Fürther die „Siedlungsgenossenschaft Kriegerheimstätte“. Bereits drei Monate später zählte die Genossenschaft 139 Mitglieder, da die Wohnungsnot unter den Kriegsteilnehmern groß war. Mit staatlicher Unterstützung konnte ein sandiges, unfruchtbares Grundstück am Espan preisgünstig erworben werden.

Die ersten beiden Häuser in der Wiesenstraße 41, 43 konnten nur mit viel Eigenleistung durch die Gründungsmitglieder errichtet werden. Zehn Jahre später stand auf dem Gelände inmitten von großzügigen Gartenanlagen eine mustergültige Siedlung mit 44 Ein- und Mehrfamilienhäusern. Insgesamt waren es 172 Wohnungen, ein Laden und eine Wirtschaft. Im Jahr 1941 kamen 55 Reihen- und Doppelhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser der „Beamtenbaugenossenschaft Fürth“ hinzu, deren Gründungsjahr ebenfalls 1920 ist.

Inzwischen zur „Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Fürth eG“ umfirmiert belief sich der Immobilienbesitz zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 1970 auf 122 Häuser mit 412 Wohnungen.
Im Jahr 2011 erfolgte der Zusammenschluss mit der „Wohnungsbaugenossenschaft Oberasbach eG“, die 1950 überwiegend von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus der Sowjetzone gegründet wurde.

Nach umfangreichen Neubauaktivitäten und zahlreichen Zukäufen besteht der Hausbesitz aus 208 Häusern mit 1.296 Wohnungen und einer Wohnfläche von über 86.000 m². Zwischen der Neugründung im Jahr 1920 und heute liegen ereignisreiche und teilweise schwierige, existenzbedrohende Jahre.

Der Zweite Weltkrieg mit seinen verheerenden Folgen, drei globale Wirtschafts- und Finanzkrisen sowie viele Jahre mit knappen Finanzmitteln waren zu bewältigen. Bis heute jedoch ist die Wohnungsgenossenschaft dem Ideal aus der Gründerzeit treu geblieben: Das Wohl der Mitglieder steht im Zentrum unseres Handelns. Angesichts der in den letzten Jahren wieder aufgekommenen großen Wohnungsnachfrage und der demografischen Entwicklung ist der satzungsgemäße Auftrag, guten, sicheren und bezahlbaren Wohnraum anzubieten, wichtiger denn je.

 

Wiesenstraße damals & heute:

Georgenstraße damals & heute:

Georgenstraße 36, 38, 40 damals
Georgenstraße 36, 38, 40 heute

Espanstraße Ecke Wiesenstraße damals & heute:

Espanstraße Ecke Poppenreuther Straße damals & heute:

Flurstraße damals & heute:

Pestalozzistraße damals & heute:

Laubenweg damals & heute:

Kurt-Schumacher-Straße damals & heute:

Rosenstraße damals & heute: